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Chiemsee Summer 2017 – Eure Festivalgeschichten

Wir haben euch im Rahmen des Gewinnspiels für das Chiemsee Summer Festival 2017 nach euren besten Festivalgeschichten gefragt. Die möchten wir euch nicht vorenthalten, deshalb jetzt hier: Eure Festivalgeschichten:

Feliks:  Als es schien, dass die Welt untergeht, versuchten 8 tapfere Herren unter einer fest haltenden Plane zu überleben. Als der Meeresspiegel immer höher stieg, wurde das Schicksal fast schon akzeptiert und es wurde der atmosphäre entsprechend der „Titanic-Song“ eingestimmt. Nach langen debatten entschied man sich schließlich samt Segel über Pfützen, Schlamm und Zelte zu gehen um die eigene Existenz zu sichern. Diese Geschichte wurde von einem Überlebenden verfasst.

Laura: In einer Nacht hatte ich ein bisschen zu viel getrunken vorm schlafen und bin dann mitten in der Nacht von raschelnden Geräuschen aufgewacht. Schau ich also vors Zelt, dann plündert da eine kleine Fuchsfamilie alle Vorräte die nicht gesichert waren. Ich wollte mich in dem Moment dann auch nicht mit denen anlegen und lege mich also wieder schlafen, nachdem ich geschaut habe, dass vor meinem Zelt keine Sachen frei rum liegen. Blöd nur, dass ich am nächsten Morgen angestupst werde und da erst merke, dass ich im falschen Zelt geschlafen habe. Vor meinem richtigen Zelt standen leider doch Vorräte und wir mussten uns die restliche Zeit noch mehr nur mit Bier ernähren als zuvor 😀

Dominik: Wir haben die beinhaare eines Kumpels geraucht!

Marlen: Ein Kerl der rotzenvoll war lag in einem Schlammloch und hat eine halbe Stunde lang vor lauter Leuten die ihn ausgelacht haben versucht aufzustehen 😂😂 er ist immer wieder in den Schlamm gefallen

Florian: Ein Künstler bei der Aftershowparty am JUKUU Festival so besoffen, dass er sein Hotelzimmer (wo er nachmittags noch eingecheckt hat) nicht mehr gefunden hat. Er hat mich dann um 4 Uhr morgens angerufen, dass er am Stadtplatz steht und Hilfe braucht.

Stefan: Einmal ist mir mein Geldbeutel ins Dixie Klo gefallen!😬

Moritz: Unwetterwarnung für Rock im Park und anschließende Evakuierung am Abend. Einzige Aussage eines angetrunkenen Freundes der sein Zelt nicht verlassen will : „Ein wahrer Kapitän geht mit seinem Schiff unter! Guad Nacht!“

Karina: Es war Freitag, der 23.06.17 auf dem Southside. Ich saß mit zwei Freundinnen neben der Green Stage, während Bilderbuch gespielt hat. Wir ahnten nichts Böses. Doch dann hatten wir plötzlich Gesellschaft. Woher sie kam – keine Ahnung. Im Laufe eines sich entwickelnden Gesprächs stellte sich dann heraus, dass diese Gesellschaft vom Studentenfunk Regensburg war. Als wir dann auch noch herausfanden, dass wir den Studentenfunk bereits von Interviews (vor allem mit Blackout Problems) kannten, war die lustige Geschichte perfekt!

Lara: Ein besoffener hat an unser Zelt gekotzt – also haben wir ihn bei uns aufgenommen und augepäppelt. Und uns seine Geschichten angehört. Cooler Typ!

Philipp: Ich bin dieses Jahr mit meinem Pizza T-Shirt über das ganze Festival gerannt und hab bestimmt insgesamt 500 Leute über die Tage ins Löchchen kucken lassen und hab die symbolisch geschlagen.

Andreas: Southside 2016, 15 Uhr Ankunft am Gelände, 17 Uhr das Zelt aufgebaut und um 18:30 dann die Aussage: „alle in die Autos!“ Wir also zu zehnt (10!) in den Vw Bus eines Kumpels und die ganze Nacht bei Weltuntergangsunwetter getrunken und „hurra, die Welt geht unter“ gesungen. Am morgen um 9 dann die Festivalabsage. Und wieder zurück nach Hause….

Ronja: Nachdem wir die Sintflut bei Rock am Ring 2016 um Haaresbreite überlebt hatten badeten wir erst einmal mit vielen fremden in einer großen Pfütze. Während danach alle anderen versuchten ihre Sieben Sachen aus den Fluten zu Retten, waren wir bereits damit beschäftigt Sonnencreme zu verkaufen um unseren Verlust wett zu machen. Komischerweise hatten wir aber nicht sehr viele Kunden.

Stefanie: Ein Freund schloss sein Zelt mit einem Schloss ab (das ist ja schon witzig 🙂 ) und hat sich den Schlüssel an die Gürtelschlaufe der Hose geknotet. Nachts als wir vom Gelände kamen versuchte er (verzweifelt) kniend vor dem Zelt das Schloss zu öffnen da er den Schlüssel nicht mehr von der Gürtelschlaufe ab bekam!! Die letzte Möglichkeit –_ Hose aus und mit dem Schlüssel samt Hose (in Boxershorts) sein Zelt auf schließen.

Jutta: Ich habe vor vielen Jahren auf dem Chiemsee (Reggae) Summer einen Typen kennengelernt, den ich dann vor wenigen Wochen auf einem Seminar in Potsdam wieder getroffen habe. Damals zusammen am feiern und dann plötzlich ganz seriös wiedergetroffen 😀

Lilli: Wir waren zu viert mit 2 klappfahrrädern unterwegs und ich stand auf dem Gepäckträger von einem. Und mein Fahrer war so sehr damit beschäftigt Menschen auszuweichen, dass er leider die beton Begrenzungen die ca Knie Höhe hätten nicht mehr gesehen hat… dann hab ich mal einen schönen Überschlag gemacht… glücklicher Weise hab ich es geschafft so aufzukommen dass ich mir nicht wehgetan habe…

Fiona: Es trug sich zu am Chiemseesummer 2011. Wir, 5 Mädels, besuchten mit unseren 16 Jahren das 2. Jahr in Folge den Chiemsee Reggae Summer. Noch ungeübt in Festivalplanung reisten wir ohne Tisch und Pavillon an. Am ersten Abend nach ein paar Gläsern oder Flaschen billigem Wein entdeckten wir 2 durchaus attraktive Hamburger neben uns, die in Besitz eines Tisches waren. Also beschloss eine gute Freundin von mir Vorteile mit Vorteilen zu verbinden- in deren Abwesenheit entwendeten wir Ihren Tisch. Als die 2 Jungs dann zurück kamen, tischten wir Ihnen eine Abenteuerliche Geschichte auf, wir hätten ihren Tisch vor einer Diebesbande gerettet. Ab dann haben wir das Festival zusammen verbracht, und das darauffolgende Jahr auch. Unser lügenkonstrukt haben wir jedoch nie aufgelöst.

Monika: Vor 7 Jahren habe ich meinen Freund auf diesem Festival, damals noch Chiemsee Reggae, kennen gelernt. Wir haben bei Schlamm und Regen abgefeiert und hoffen unseren Jahrestag heuer wieder gebührend auf den Chiemsee Summer zu feiern!

 

Vielen Dank für eure tollen Geschichten & für die schöne Festivalsaison mit euch! Bis nächstes Jahr 🙂 

Einige Geschichten wurden geringfügig abgeändert. Namen wurden eventuell geändert.

Dieser Artikel wurde von Patrik Rist am 21. September 2017 geschrieben.

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